Social Media Marketing – leicht erklärt

Nutzung der sozialen Netzwerke und warum Du das machen solltest. Weit mehr als nur mal eben so einen Facebookpost setzen. Social Media Marketing ist eine Teildisziplin aus dem Online-Marketing. Im Grunde geht es darum, dich, deine Webseite oder dein Unternehmen in den Sozialen Netzwerken zu vermarkten. Jeder zweite Einwohner in Deutschland (14 Jahre oder älter) ist in den sozialen Netzwerken aktiv unterwegs. Das macht Social Media Marketing zu einem der wichtigsten Marketing Instrumente. Warum Social Media Marketing für dich attraktiv sein kann, erfährst Du hier.

Inhalt

Social Media Strategie und Ziele?

Wie in allen Online-Marketing-Maßnahmen brauchst Du auch bei Social Media Marketing eine Strategie. Einfach so „mirnichts dirnichts“ irgendwelche Inhalte in sozialen Netzwerken posten, bringt dir mit hoher Wahrscheinlichkeit wenig. Also brauchst Du ein Ziel und eine passende Strategie dafür. Welche Ziele Du dabei verfolgen kannst, sind sehr vielfältig. Wie in den anderen Marketingkanälen auch, kommt es immer auf dein Angebot und die Bedürfnisse deiner Zielgruppe an. 

Ob Du einen Online-Shop oder eine Blog-Seite hast. Ein übergeordnetes Ziel findest Du überall. Brand, also die Bekanntheit von dir, deiner Marke oder deiner Webseite zu steigern. Obwohl Facebook seinen Algorithmus so abgeändert hast, das normale Social Media Beiträge nur noch ca. 3 % deiner potenziellen Zielgruppe erreichen. Macht es trotzdem Sinn, guten Content zu erstellen und zu Posten.

Denk daran, in online Netzwerken kann alles viral gehen. Und plötzlich erreichst du viel mehr Personen, als Du ursprünglich angenommen hast. Außerdem gibt es ja immer noch User Generated Content. Und soziale Netzwerke sind dafür wie geschaffen.

Soziale Netzwerke - Social Media Marketing - Online-Marketing

Die Sozialen Netzwerke

Es gibt Hunderte von sozialen Netzwerken. Allerdings musst Du nicht in allen vertreten sein. In dieser Auflistung findest Du die bekannteste, welche für dich interessant sein könnten.

Facebook: Ist das größte Netzwerk überhaupt. Auf Facebook geht es vorwiegend darum, Beiträge mit unterschiedlichen Inhalten (Texte, Links, Bilder, Videos usw.) zu posten. Mit über 30 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland solltest Du in diesem Netzwerk auf jeden Fall Social Media Marketing betreiben. 

Instagram: Gehört zu Facebook, verfolgt aber einen anderen Themenschwerpunkt. Und wird von einer jüngeren Zielgruppe genutzt. Hier steht das Posten von Bildern im Vordergrund. Instagram ist außerdem für Hashtags bekannt. Und dadurch für User Generated Content nützlich. Auch dieses Netzwerk ist für jeden geeignet und es lohnt sich, wenn du das in deine Social Media Marketing Strategie aufnimmst. 

Pinterest: Zählt zu den Bookmarking Netzwerken. Ähnlich wie Instagram geht es darum, Bilder zu teilen. Obwohl Pinterest etwas spezieller und eventuell nicht für jeden geeignet ist, erfreut sich das Netzwerk zunehmender Beliebtheit. Und Du solltest es im Auge behalten. 

YouTube: Keine Bilder, keine Texte. YouTube ist eine Videoplattform und fällt hierbei etwas aus der reihe. Aber wenn Du E-Commerce betreibst und Produktvideos veröffentlichen möchtest, ist Youtube die richtige Adresse für dich. 

Twitter: Eine Mischung aus Instagram und Facebook. Kann man Twitter eher als Nachrichten-Netzwerk beschreiben. Bekannt ist dieses soziale Netzwerk wegen den Hashtags und der Möglichkeit, News durch Retweets rasant zu verbreiten. Bei einer ausreichend große Community, kann Twitter für dich interessant sein.

Linkedin: Ist eher international ausgerichtet und lohnt sich nur, wenn Du auf B2B fokussiert bist. Hast Du etwas zu verkaufen oder möchtest Du Businesskontakte ausbauen? Dann kann Linkedin für dich interessant sein. 

Xing: Ist dasselbe wie Linkedin. Nur auf die DACH-Region ausgerichtet. Auch hier lohnt sich Social Media Marketing eigentlich nur, wenn Du B2B fokussierst oder deine Businesskontakte ausbauen möchtest.

Social Media Marketing VS Social Media Advertising

Social Media Marketing und Social Media Advertising unterscheidet sich eigentlich nur in einem Punkt. Beiträge, die Du über Social Media Marketing postest, sind kostenlos. Erreichen aber auch nur einen geringen Teil deiner Zielgruppe. Beiträge, die Du über Social Media Advertising postet, sind genau genommen Werbeanzeigen, die du nach dem Pay Per Click (PPC) verfahren bezahlen musst. Allerdings hast Du hier einen großen Vorteil. Du kannst die Zielgruppe bis ins kleinste Detail definieren und erreichst dadurch ein deutlich größeres Engagement.

Tracken, Monitoren und Auswerten

Wie immer solltest Du auch im Social Media Marketing, Tracken, Monitoren und Auswerten. Schauen wir uns jetzt an, auf welche KPIs Du achten solltest.

Diese KPIs solltest Du im Auge behalten

  • Share of Voice (SoV): Du hast eine Hashtag-Kampagne. Und deine Hashtag-Kampagne erscheint 100-mal. Alle anderen marktrelevanten Hashtags erscheinen zusammengenommen 150-mal. Dann hast Du eine Share of Voice von 66 %. Berechnet wird die SoV so: eigener Hashtag / Summer aller anderen Hashtags x 100.

  • Engagement Rate (ER): Dies besagt, wie hoch die Interaktionsquote deiner Follower oder Fans mit deinem Post ist. Als Beispiel: Du hast 2000 Follower und dein Post wird 60-mal geteilt. Dann hast Du eine ER von 3 %. Berechnet wird es so: Anzahl wie oft der Post geteilt wurde / Anzahl deiner Follower oder Fans x 100.

  • Impressions und Reichweite: Diese beiden KPIs sollten am besten in Relation zueinander gesetzt betrachtet werden. Bei den Impressions handelt sich darum, wie oft dein Post insgesamt angezeigt wurde. Die Reichweite besagt, wie viele User den Post auch tatsächlich gesehen haben. Jeder User wird nur einmal gezählt, kann den Post jedoch mehrmals angezeigt bekommen. Daher ist die Impression immer höher als die Reichweite.

Bonus: etwas Best Practice

Social Media Marketing at his best. Hier hast Du noch eine kleine Auswahl an Links, wo Du dir Best Practice Beispiele ansehen kannst.

Wie war das noch mal, wenn viral gehen positiv funktioniert? Genau viel mehr Reichweite bekommen und die Bekanntheit deutlich steigern.

Über Twitter liefen einige der besten viralen Kampagnen. Wenn Du dich dafür interessierst, folge diesem Link oder diesem hier.

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