Social Media Advertising – leicht erklärt

Werbung in den sozialen Netzwerken. Social Media spielt für Privatpersonen wie auch für Unternehmen eine große Rolle im Alltag. Über 50 % der Bevölkerung in Deutschland haben ein online Profil. Daher kann SMA für dich durchaus interessant sein. Im Gegensatz zu Social Media Marketing hast Du bei Advertising die Möglichkeit, deine Zielgruppe optimal zu definieren und anzusprechen. Über welche Portale Du das machst und welche Vorteile Du davon hast, schauen wir uns jetzt einmal an.

Inhalt

Wann solltest Du Advertising machen?

Zugegeben, kostenpflichtige Social Media Werbung zu schalten macht nicht für jeden Sinn. Es kommt ja immer darauf an, was Du anzubieten und welche Ziele Du hast. Falls Du einen einfachen Blog betreibst, reicht kostenloses Marketing über die Netzwerke vollkommen aus. Verkaufst Du hingegen Produkte oder Dienstleistungen, kannst Du ruhig über Advertising nachdenken. Schließlich möchtest Du Geld verdienen und dafür solltest Du jede Möglichkeit nutzen, um deinen Umsatz zu steigern.

Welchen Vorteil hast Du davon?

Der wohl größte Vorteil bei Advertising Kampagnen ist die Möglichkeit, deine Kampagnen nur deiner speziell definierten Zielgruppe anzeigen zu lassen. Das verringert zum Beispiel deinen Streuverlust. Facebook zum Beispiel hat seinen Algorithmus soweit abgeändert, das kostenlose Werbung nur noch etwa 3 % der Nutzer erreicht. Kostenpflichtige Werbung hingegen kann deine ganze Zielgruppe erreichen. Außerdem wird deine Anzeige nur denjenigen ausgespielt, die sich auch tatsächlich für das Angebot interessieren. Es gibt noch mehr Vorteile. Kommt zum Beispiel ein Nutzer auf deine Unternehmensseite und liket diese, dann sehen das seine Freunde. Dadurch besteht die Chance, das auch diese auf deine Unternehmensseite kommen und Fans oder Follower werden. Likes verstehen Nutzer wie eine persönliche Empfehlung. Und das macht deine Profilseite interessanter und glaubwürdiger. Außerdem erhöht sich dadurch deine Reichweite und Bekanntheit. Immer weniger Menschen schauen TV und immer mehr sind in den sozialen Netzwerken unterwegs. Und deshalb kannst Du eine größere Zielgruppe erreichen.

Pro
  • Effektiver und einfacher als klassische Werbemaßnahmen

  • Millionen von Nutzern

  • Aktive und aufmerksame Nutzer

  • Unabhängig von Unternehmensgröße nutzbar

  • Zielgerichtete Werbung basierend auf den Nutzerangaben

  • Gewinnung von neuen Kunden

  • Verbesserung aktueller Kundenbeziehungen

  • Direkte und barrierefreie Werbung

  • Geringere Kosten im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen

Contra
  • Hoher Zeitaufwand für die Pflege

  • Erfolg abhängig von Unternehmensart

  • Aufwendiges Monitoring

  • Kurzfristiger Traffic im Gegensatz zu SEO

Was sind die passenden Netzwerke?

Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und so weiter. Du musst nicht auf allen sozialen Netzwerken vertreten sein. Und auch nicht überall Advertising Kampagnen starten. Die Kunst dabei ist zu wissen, welche davon für dich am meisten Sinn ergeben. Welche beiden für dich auf jeden Fall Sinnvoll infrage kommen könnten, sind:

Facebook: Das mit Abstand größte Netzwerk. Mit über 32 Millionen registrierten Nutzern in Deutschland ist Facebook die Nummer 1 für dein Social Media Advertising. Dabei profitierst Du über die massive Reichweite und einem sehr guten Tool. Dem Werbeanzeigenmanager. Du kannst deine Werbekampagnen bis in das kleinste Detail erstellen und einer speziell für dich definierten Zielgruppe ausspielen. Wegen der hohen Nutzeranzahl und der Möglichkeit, deine Zielgruppe optimal zu definieren, funktioniert das Retargeting über Facebook sehr gut.

Instagram: Hat 15 Millionen Nutzer in Deutschland und gehört zu Facebook. Instagram wird vorwiegend als App genutzt. Und ist für iOS und Android erhältlich. In diesem Netzwerk werden Bilder und Videos geteilt. Und das macht es für dich attraktiv, wenn Du Social Media Werbung in Form von Videos ausspielst. Der Fokus von Instagram Werbung liegt ganz klar auf dem Branding. Also der Steigerung der Bekanntheit von deiner Webseite und deinem Unternehmen. Advertising für Instagram machst Du über den Facebook-Werbemanager. Dabei profitierst Du von ausgezeichneten Targeting Möglichkeiten. Wenn Du Facebook Advertising machst, lohnt es sich auf jeden Fall, Instagram gleich mit zu machen. Schon alleine, weil Du mit einem Tool zwei Plattformen bedienen kannst. Das macht die Kampagnenplanung relativ einfach und effektiv.

Wie viel kostet Social Media Advertising?

Die Kosten für Social Media Advertising hängen von vielen Faktoren ab. Das sind zum Beispiel die Werbeplattform, die Art der Werbung, die Auswahl deiner Zielgruppe, das Werbeformat oder anderen von dir ausgesuchten Präferenzen. Genau wie bei Suchmaschinenwerbung auch gibts im SMA keine feste Preisliste. Die Kosten werden immer individuell berechnet. Sind jedoch in der Regel deutlich günstiger als klassische Werbung im TV. Bei Facebook zum Beispiel legst Du dein Budget fest. Entweder für den gesamten Werbezeitraum oder für ein einzelnes Ereignis. Die Abrechnung erfolgt entweder über Cost per Click (CPC) oder Cost per Mile (CPM). Wobei sich wegen der Kostenkontrolle, der CPC empfiehlt. Weil Du nur dann bezahlst, wenn deine Werbeanzeige auch tatsächlich angeklickt wurde. Bei CPM hingegen zahlst Du immer, wenn deine Anzeige 1000-mal ausgespielt wurde (Also bei 1000-mal, 2000-mal, 3000-mal und so weiter). Egal ob die Anzeige angeklickt wurde oder nicht. Social Media Advertising funktioniert genau wie bei Google Ads auch über das Gebotsprinzip. Deine Anzeigen werden so lange ausgespielt, wie dein Budget reicht.

Erfolge messen, auswerten und die KPIs

Wie bei allen anderen Online-Marketing-Maßnahmen auch, musst Du deine Advertising-Kampagnen genau messen, auswerten und optimieren. Diese werden dem Social Media Funnel zugeordnet. Wahrnehmung, Engagement, Conversion und Verbraucher. In jedem Stadium findest Du ein eigenes Set an Metriken und KPIs.

  • Markenbekanntheit: Dabei geht es um die Aufmerksamkeit, welche Du über die sozialen Netzwerke erreichst. Diese kann sich über unterschiedlich Metriken wie @Erwähnungen, Shares, Likes und Impressions ausdrücken.

  • Zielgruppen-Wachstumsrate: Misst die Geschwindigkeit, in der Du die Anzahl deiner Fans / Follower in den sozialen Netzwerken steigerst. Oder einfach gesagt, wie schnell Du diese gewinnst.

  • Post-Reichweite: Sagt dir, wie viele Personen deine Werbeanzeige nach dem Erscheinen gesehen haben. Diese Kennzahl kannst Du leicht steuern, indem Du genau festlegst, zu welchem Zeitpunkt deine Anzeige ausgespielt wird.

  • Conversion Rate (CR): Ist die wichtigste Kennzahl. Und sagt dir als Prozentwert, wie viele der Besucher eine Aktion auf der Zielseite ausgelöst haben, nachdem diese auf die Anzeige klickten. Das kann zum Beispiel ein Produktkauf oder eine Registrierung für ein Webinar sein.

  • Click-Through-Rate (CTR): Ist auch ein Prozentwert und misst die Anzahl an Personen, die auf deine Werbeanzeige geklickt haben.

  • Bounce-Rate: Auch Absprungrate genannt ist ebenfalls ein Prozentwert. Und sagt dir, wie viele Leute auf deine Anzeige geklickt haben. Aber die Zielseite wieder verließen, ohne eine weitere Aktion auszuführen.

  • Cost per Click (CPC): Sagt dir, wie viel Du für einen einzelnen Klick auf deine Werbeanzeige zahlen musst.

  • Return on Ad Spend (ROAS): Ist auch eine sehr wichtige KPI und misst, wie produktiv dein Social Media Advertising ist. Hierbei siehst Du, wie viel Geld du für jeden ausgegebenen Euro verdient hast.

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