E-Mail-Marketing – warum Newsletter wichtig sind

Es wurde mehr als einmal gesagt, das E-Mail-Marketing nicht mehr funktioniert. Aber tatsächlich läuft es besser den je. In Deutschland verschicken mehr Menschen regelmäßig E-Mails, als es registrierte Nutzer in allen sozialen Netzwerken gibt. Und daher sind Newsletter immer noch wichtig. Ob sie für dich interessant sein können und was es mit Newslettern auf sich hat, schauen wir uns jetzt an.

Inhalt

Was ist strategisches E-Mail-Marketing?

Nun, es ist weit mehr als nur das Verschicken von Werbemails. Um gutes E-Mail-Marketing zu machen, solltest Du dir zuerst eine Strategie zulegen. Und wie meistens startet alles bei der Definition deiner Ziele. Deine Strategie sollte sich immer auf dein Angebot und dem, was deine Zielgruppe möchte, richten. Je nach Branche sind die Ziele natürlich unterschiedlich. Machst Du zum Beispiel E-Commerce, hast Du Sales Ziele. Hast Du eine Blog-Seite, ist Traffic Steigerung dein Ziel.

Auch beim E-Mail-Marketing ist Planung das A und O. Es macht keinen Sinn, eine x-beliebige Mail an eine x-beliebige Person zu schicken. Du weißt ja, der Content einer Mail muss zielgerichtet und für deine Leser interessant sein. Wer deine Leser sind, definierst Du über deine Zielgruppe. Kleiner Tipp definier eine Hauptzielgruppe und 1-2 Nebenzielgruppen. Jede mit eigenen Demografischen und Psychografischen Merkmalen. Das gibt dir den Vorteil, dass du für jede deiner Zielgruppe optimierte Mails verschickst.

Im Grunde geht es bei dem Strategischen-Marketing also darum, eine regelmäßige Kommunikation mit deinen Mailempfängern aufzunehmen. Und dabei individuell auf deine Zielgruppen abgestimmte Informationen zu verschicken. Die für den Leser einen erkennbaren Nutzen hat. Und natürlich dein angestrebtes Ziel fördert.

Woher kommen die Mailadressen?

Du hast die beste Strategie der Welt. Weißt, was Du machen musst. Aber deine Mailingliste ist immer noch leer? Um an E-Mail-Adressen ranzukommen, gibt es viele Möglichkeiten. Du findest hier zwei davon, welche sich für den Anfang, relativ leicht umsetzen lassen.

Anmeldeformular: Der wohl einfachste und effizienteste Weg, E-Mail-Adressen zu bekommen. Das Anmeldeformular für den Newsletter. Dabei integrierst Du dieses an einer prominenten Stelle auf deiner Webseite. Im Footer-Bereich ist ein guter Platz dafür. Warum? Ganz einfach. Egal, auf welcher Seite sich der Besucher befindet, das Anmeldeformular wird ihm immer angezeigt. Die Seitenleiste ist auch eine gute Position. Macht allerdings nur dann Sinn, wenn sie jeder Seite angezeigt wird.

Soziales Netzwerk: Bist Du mit Deiner Webseite auch bei Facebook und Co. Vertreten? Dann hast Du auch hierüber die Möglichkeit, an E-Mail-Adressen zu kommen. Hierfür bindest Du einfach einen Button auf deine Social Media Seite und verlinkst so auf eine speziell dafür vorhandene Landingpage mit Anmeldeformular. Möchtest Du keinen Button einbinden? Auch gut. Erstelle einfach einen Post und verlinke diesen auf die Landingpage.

Welche Vorteile bieten Newsletter?

Deine Zielgruppe individuell und direkt ansprechen zu können ist einer der größten Vorteile. Dafür erstellst Du passende Inhalte und eine personalisierte Ansprache. Außerdem werden E-Mails immer gesehen. Es spielt keine Rolle, wann der Nutzer in sein Postfach guckt. Einmal Empfangen bleibt der Newsletter solange im Postfach, bis der Nutzer das aktiv ändert. In Deutschland verschicken und Empfangen 86 % der Bevölkerung regelmäßig E-Mails. Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken sind es nur 53 %.

Für die regelmäßige Kommunikation zwischen dir und deinen Lesern haben Newsletter einen deutlichen Vorteil gegenüber den sozialen Netzwerken. Außerdem lassen sich Erfolge leicht messen. Und Newsletter sind kostengünstig und einfach umsetzbar.

E-Mail Marketing - Newsletter - Online-Marketing

Kurzer Überblick: Aufbau eines Newsletters

Wie baut man einen Newsletter auf? Das ist leichter, als Du jetzt vermutlich denkst. Für einen guten Newsletter nutzt Du am besten die AIDA Methode (Attention, Interest, Desire, Action). Wenn Du einen Newsletter Aufbau üben möchtest, kannst Du Sendinblue nutzen. Auf was Du genau achten musst, schauen wir uns jetzt an.

Above The Fold: In den oberen Bereich kommt die Überschrift und der Einleitungstext. Halte es kurz und Knapp und achte darauf, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das Logo darf ebenfalls nicht fehlen. Optional kannst du noch ein Bild passend zum Thema mit reinmachen. Als Nächstes die Anrede. Gefolgt von einem inhaltlichem Text, um was es in diesem Newsletter geht. Die Anrede sollte personalisiert sein. „Sehr geehrte … bla bla bla“ zieht nicht mehr und ist viel zu generisch. Besser ist: „Lieber Georgie …“. So was erhöht die Qualität des Newsletters. Denn jeder liebt es, persönlich angesprochen zu werden. Jetzt kommt der Haupttext. Pack alle Informationen rein, die notwendig sind. Achte aber darauf, alles so kurz wie möglich zu halten. Das hier ist ein Newsletter und kein Wissenschaftlicher Bericht. Und nun die Call to Action. Am besten über einen Button, der auf eine passende Landingpage leitet. Achte bei der Benennung des Buttons auf die Wortwahl. „Hier Klicken“ ist langweilig und fällt nicht so gut auf. Lass dir lieber was Kreatives einfallen.

Weiterer Inhalt: Nach dem Haupt-Thema hast du nun die Möglichkeit, noch mehr relevante Infos in den Newsletter rein zupacken. Text, Bilder oder Buttons. Alles ist möglich. Welche das am Ende sind, ist dir überlassen. Hauptsache, sie sind relevant für den Empfänger und bieten ihm eine Mehrwert.

Footer: Hier kannst du noch einige allgemein wichtige Infos angeben. Zum Beispiel Verlinkungen auf deine Homepage oder auf eine About Me Seite. In diesen Bereich kommen auch rechtlich wichtige Infos rein. Dazu gehören: das Impressum, der Link zum Abbestellen des Newsletters, eine Verlinkung zur Datenschutzseite und optional Angebots oder Teilnahmebedingungen.

Die besten Newsletter-Tools

Hier noch eine kleine Auswahl von echt guten Newsletter-Tools

Sendinblue

Rapidmail

Mailchimp

Klick Tipp

CleverReach

Welche KPIs sind wichtig?

Damit Du dein E-Mail-Marketing bzw. deine Newsletter optimieren kannst, musst Du natürlich wissen, wie die aktuelle Performance aussieht. Und da kommen die KPIs ins Spiel. Einige der wichtigsten davon und was Sie bedeuten, erfährst Du hier.

  • Zustellrate: Nicht jede verschickte E-Mail kommt auch beim Empfänger an. Das kann viele Gründe haben. Ungültige Adresse, volles Postfach oder technische Probleme. Die Zustellrate sagt dir, wie viele der verschickten Mails auch tatsächlich angekommen sind.

  • Bouncerate: Hierbei erfährst Du, wie hoch der Prozentuale-Anteil der nicht zugestellten Mails ist.

  • Öffnungsrate: Gibt dir an, wie viele der erfolgreich zugestellten Mails auch geöffnet wurden. Bei der Auswertung macht es Sinn, wenn Du Desktop User von Mobile User trennst.

  • Click-to-Open-Rate: Auch effektive Klickrate genannt sagt dir, wie viele der Empfänger, welche die Mail geöffnet haben, dann auch noch auf einen oder mehrere Links aus der Mail klickten.

  • Conversion Rate (CR): Bei der Conversion Rate wird ermittelt, wie viele von den Nutzern, die auf einen Link in der Mail geklickt haben eine weitere Aktion auf der Landingpage auslösten. Das kann zum Beispiel ein Sale, Abonnement oder Ähnliches sein.

  • Abmelderate: Über die Abmelderate erfährst Du, wie viele Empfänger sich, nachdem sie eine E-Mail empfangen und geöffnet haben, aus dem Mailingverteiler abmeldeten. Diese Kennzahl ist sehr wichtig. Denn Sie zeigt dir wie viele Potenzielle Kunden oder Interessenten Du verloren hast.

Teilen nicht vergessen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on email