11 Möglichkeiten für Dein effektives SEO

Mit SEO optimierst Du Deine Webseite für die Ergebnisse in den Suchmaschinen. Dabei verfolgst Du in erster Linie das Ziel, deinen Webauftritt so weit oben wie möglich zu platzieren. Auch im Jahr 2020 ist Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig. Dein SEO-Minimalziel sollte immer eine Platzierung in den TOP 5 sein. Warum fragst Du dich jetzt? Ganz einfach. Etwa 67,6 % aller Klicks in den Suchergebnissen fallen auf die ersten 5 Plätze der organischen Suche. Über 31 % sogar auf Platz 1.

Suchmaschinenoptimierung bringt dir auch nachhaltige Ergebnisse. Weil dein Webauftritt über einen langen Zeitraum weit oben platziert wird, hast Du die Möglichkeit, kontinuierlich steigende Nutzerzahlen auf deine Webseite zu bringen. Webseitenoptimierung und SEO bringt dir einfach gesagt, mehr Impressions in den Suchergebnissen, mehr Klicks auf deine Links und dadurch mehr Besucher auf deine Webseite. Welche Möglichkeiten Du dafür hast, kannst Du jetzt hier lesen.

Inhalt

Technisches SEO verstehen und umsetzen

Technisches SEO beinhaltet alle Maßnahmen, die Du unternehmen solltest, damit Deine Webseite fehlerfrei funktioniert. Und damit sorgst Du dafür, dass deine Webseite überhaupt in den Suchergebnissen erscheint. Manchmal kann es passieren, dass Du nicht alles aus diesem Bereich Umsetzen kannst. Was Du für deine Webseitenoptimierung in jeden Fall machen solltest, sind die Verringerung der Ladezeiten und die SSL Verschlüsslung. Diese haben, einen sehr großen Effekt für die Auffindbarkeit deiner Webseite und sind in der Regel leicht umsetzbar.

Geh auf Pagespeed und Mobile Friendliness

Insbesondere die mobilen Ladezeiten sind hier sehr wichtig. Gerade nach dem Google Speed Update von 2018 und der Tatsache, dass mittlerweile mehr Nutzer, Suchanfragen über Mobile Browser stellen, ist AMP (Accelerated Mobile Pages) ein bedeutender Rankingfaktor. Achte ebenfalls auf das responsive Design deiner Webseite. Ein zu kleiner Text und zu dicht beieinanderliegende klickbare Elemente sind in gewisser Weise Fehler auf deiner Webseite. Über die Google Search Console wirst Du aber benachrichtigt, sobald es Probleme gibt. Mit dem Tool, Test auf Optimierung für Mobilgeräte, kannst Du jederzeit überprüfen, ob alles ok ist.

Nutzt Du http oder https?

Läuft deine Webseite noch über HTTP, solltest Du das schnellstmöglich ändern. HTTPS sorgt dafür, dass deine Webseite ein SSL Zertifikat hat. Und dies ist dafür da, um die Kommunikation zwischen dem Webclient (das ist in der Regel der Nutzer) und dem Webserver (hier wird deine Webseite gehostet) verschlüsselt zu übertragen. Das schafft mehr Vertrauen in deine Webseite und wird von den Suchmaschinen bevorzugt behandelt.

Cache deine Webseite und nutze Minify für Javascript, HTML und CSS

Das Caching wird dafür genutzt, damit deine Webseite schneller lädt. Insbesondere dann wichtig, wenn ein Nutzer das erste Mal einen Link von deiner Webseite aufruft. Hierfür wird die Webseite, nachdem ersten Aufruf in den Browser Cache des Nutzers geladen. Beim zweiten Aufruf lädt sie deutlich schneller. Eine weitere effektive Methode ist das Serverseitige Cachen. Hierfür wird eine statische Variante deiner Webseite auf dem Server gespeichert. Wenn Du Deine Webseite über WordPress betreibst, hilft dir das WordPress-Plugin WP Rocket beim Cachen.

Komprimiere deine Bilder

Eine weitere Methode, um die Ladezeit deiner Webseite deutlich zu verbessern ist das Komprimieren der Bilder. Hierbei geht es darum, dass Du die Größe (kb) deiner Bilder verkleinerst. Es ergibt keinen Sinn, wenn Du hochauflösende Bilder welche wohl möglich 5 mb groß sind für deine Webseite zu nutzen. Achte lieber darauf deine Bilder so klein wie möglich zu halten. Am besten unter 100 KB. Um deine Bilder zu verkleinern, nutzt du ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop oder Online-Tools wie IMG2GO.

Achte auf eine saubere URL-Struktur

In der URL für deine Webseite und deiner Landingpages sollte der Nutzer eindeutig das Thema erkennen können. Besonders bei Blogbeiträgen ist das wichtig. Achte auch darauf das die URL nicht zu lang ist. Ganz nach dem Motto, so viel wie nötig aber so wenig wie möglich.

So einen URL-Aufbau solltest Du vermeiden: https://www.sem-blog.de/kategorie/beitrag/541254894/
So machst Du es besser: https://sem-blog.eu/5-tipps-damit-du-erfolgreich-backlinks-sammelst/ 

Was auch zur URL-Struktur gehört ist das Einbauen vom Haupt-Keyword. Das ist für deine Leser wie auch für die Suchmaschinen nützlich.

Du brauchst eine Robots.txt und eine Sitemap

Beides ist für die Indexierung deiner Webseite in den Suchnetzwerken wichtig. Weil Du hierdurch die Möglichkeit hast, den Crawling Bot von Google, Bing und Co. bis zu einem gewissen Grad zu steuern. Und das ist wichtig, denn das Crawling Budget welches dafür da ist um deine Webseite zu indexieren, begrenzt ist. Außerdem hast Du die Möglichkeit zu steuern welchen Links der Crawling Bot folgen soll bzw. nicht folgen soll.

Aber, was macht die Robots.txt genau? Im Grunde ist sie dafür da, um festzulegen welche Verzeichnisse oder Dokumente von den Crawlern gelesen werden dürfen und welche nicht. Also so etwas wie Spielregeln an die sich gehalten werden soll. Dafür werden sogenannte Befehle in die Robots.txt eingetragen. Der Befehl „User-agent“ ist dafür da um festzulegen, welche Crawling Bots angesprochen werden sollen. Dabei kannst Du die Bots gezielt oder mit „ * “ alle ansprechen. Mit dem Befehl „Disallow“ verhinderst Du, das bestimme Verzeichnisse oder Dokumente ausgelesen werden. Und durch den Befehl „Allow“, legst Du ein bestimmtes Verzeichnis oder ein bestimmtes Dokument fest, welches unbedingt ausgelesen werden soll. Den Link, deiner Sitemap hinterlegst Du ebenfalls hier. Die Datei kannst Du übrigens aufrufen, indem Du hinter deine URL-Domain das Präfix „/robots.txt“ anfügst.

# Das ist ein Beispiel wie eine Robots.txt aussehen könnte.

User-agent: *
Disallow: /Verzeichnis/
Allow: /Verzeichnis/Unterverzeichnis/Dokument.html

Sitemap: https://deine-url.de/sitemap.xml

Und wofür ist die Sitemap da? Ganz einfach. Hier stehen alle Unterseiten deiner Domain drinnen, welche in den Suchnetzwerken indexiert oder definitiv ausgeschlossen werden sollen. Um zu definieren, welche letztendlich in der Sitemap auftauchen, hinterlegst Du einfach in den Meta-Daten der Seiten den Befehl „Index“ oder „Noindex“. Wenn Du Deine Webseite über WordPress betreibst, kannst Du die Sitemap sehr einfach über das Plugin The SEO Framework oder Yoast SEO steuern.  Anschließend hinterlegst Du Deine Sitemap in der Search Console von Google.

Quicktip 1: Um die Sitemap aufzurufen, fügst Du einfach hinter die Domain-URL das Präfix „/sitemap.xml“ an.

Quicktip 2: Das Hinterlegen der Sitemap bei Google und Co. ist keine Pflicht. Macht aber spätestens dann Sinn, wenn Deine Domain mehr als 500 Unterseiten hat.

Optimiere deine SERP-Snippets

Als SERP-Snippets werden die Suchergebnisse bei Google und Co. bezeichnet. Ziel der Optimierung ist, dass der Nutzer am Ende auch auf den Link zu Deiner Seite klickt. Die Klicks werden als CTR (Click-Through-Rate) gewertet und beeinflussen die Nutzersignale für Deine Webseite. Dies hat eine große Auswirkung auf deine Rankingplatzierung. Und dafür solltest Du folgendes Umsetzen.

  • Weil mittlerweile mehr Nutzer über Mobile Geräte suchen als über den Desktop, solltest Du den Meta-Titel und die Meta-Description auch dafür anpassen. Das heißt: Titel-Länge max. 60 Zeichen bzw. 560 px breit. Und die Description max. 155 Zeichen lang bzw. 920 px breit.

  • Dein Haupt-Keyword sollte in dem Titel, der Description und der URL auftauchen. Das hilft dem Nutzer, die richtigen Seiten für seine Suchanfrage zu finden. Und der Suchmaschine, die richtigen Ergebnisse für die Suchintention anzuzeigen.

  • Am Ende entscheidet jedoch immer die Qualität vor der technischen Umsetzung. Das wichtigste ist, das der Nutzer in dem Titel und dem Text, das findet, wonach er auch sucht. Denn nur dann, steigt die Chance das, er auch auf deinen Link klickt.

Der Claneo Snippet-Optimizer, ist ein gutes Tool um das alles umzusetzen.

Content SEO richtig angehen

Mit Content SEO stellst Du dem Nutzer einen optimierten Text zur Verfügung. Das beste SERP-Snippet bringt dir nichts, wenn der Content, also der Text auf der Seite nicht das widerspiegelt, wonach der Nutzer auch tatsächlich gesucht hat. Dabei geht es nicht darum, den Text unnötig aufzublasen oder dutzende von Keywords einzubauen. Google sagt: Qualität zuerst und der Inhalt muss relevant zur Suchanfrage sein.

Mach unbedingt eine Keyword-Recherche

Eine Keyword-Recherche solltest Du immer zuerst machen. Schließlich musst Du ja wissen, nach welchen Schlagwörtern die Nutzer suchen. Denn auch deine besten Texte über die aktuellsten Themen bringen dir nichts, wenn sie nicht gefunden werden, weil Du die falschen Keywords nutzt. Achte immer darauf, dass die Keywords den Text-Inhalt widerspiegeln. Versuche dabei, Keywords zu nutzen die ein hohes Suchvolumen haben. Mit dem kostenlosen Keyword-Planer von Google Ads hast Du für den Anfang einen guten Anlaufpunkt. Noch besser ist es jedoch, wenn Du die Seiten deiner Mitbewerber analysierst und so herausfindest welche Keywords sie nutzen.

Schreib deinen Content für den Leser

Früher wurde der Inhalt für den Algorithmus der Suchmaschinen geschrieben und die Keyword-Dichte bis zum Anschlag ausgereizt. Mittlerweile ist das anders. Content is King ist jetzt das Stichwort. Und das ist das A und O. Der Inhalt muss immer für den Leser geschrieben sein. Wie gesagt, Qualität geht immer vor. Außerdem sind die Suchmaschinen mittlerweile so gut, dass sie einen hochwertigen von einem minderwertigen Text unterscheiden können. Am Ende zählt ja, das der Nutzer genau das findet, wonach er gesucht hat. Und das wirkt sich positiv auf die Nutzersignale aus.

Achte darauf das dein Inhalt Unique ist

Für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist einzigartiger Inhalt besonders wichtig. Das bedeutet, dass jeder Text individuell geschrieben werden muss. Achte also darauf, dass der Text nicht auf einer deiner eigenen Seiten auftaucht. Somit vermeidest Du ebenfalls Dublicate Content. Noch besser ist, wenn der gleiche Text auf überhaupt keiner anderen Seite im Internet auftaucht. Das bedeutet natürlich, dass Du niemals fremde Texte per Copy and Paste übernehmen darfst.

Du kannst davon ausgehen, das Unique Content von Suchmaschinen positiv bewertet wird und dein Ranking verbessert. Dublicate Content hingegen wird nicht gerne gesehen und garantiert abgestraft.

Offpage SEO ist sehr wichtig

Offpage SEO ist das Gegenteil von Onpage SEO und bezeichnet alle Maßnahmen, die außerhalb deiner Webseite unternommen werden, um dein Ranking in der Suchmaschinen zu verbessern. Im Grunde wird hierbei von Linkbuilding Maßnahmen gesprochen. Dein Ziel ist dabei, dass deine Webseite so oft wie möglich auf externen Webseiten verlinkt wird.

Sammle Backlinks

Leider immer noch zu oft unterschätzt. Aber von Google als wichtigen Rankingfaktor bestätigt. Zugegeben, der Aufwand für das Sammeln von Backlinks ist sehr hoch. Aber es lohnt sich. Die Menge an Backlinks ist dabei nur zweitrangig. Die Qualität der Backlinks und die Relevanz zur eigenen Seite zählt. Du betreibst zum Beispiel eine E-Learning-Plattform und bekommst Backlinks von einem Online-Shop für Schuhe. In diesem Fall, kannst Du Dir sicher sein, dass diese Links weder hochwertig noch relevant für deine Webseite sind. Backlinks von Schulen oder Bildungsträgern hingegen sind genau das, was Du brauchst.

Ein paar Maßnahmen damit Du ans Ziel kommst. Schreibe selber Artikel auf anderen Webseiten. Lade Autoren ein, Gastbeiträge auf deiner Webseite zu veröffentlichen. Versuche Kooperationen mit anderen Webseiten einzugehen.

Total wichtig. Sorge für ein organisches Wachstum deiner Backlinks. Die Suchmaschinen erkennen sofort, wenn Du auf einen Schlag sehr viele Backlinks bekommst. Vermeide das, denn das kann von Google und Co. negativ aufgefasst werden. Stichwort Back-Hat-SEO.

Behalte deine Backlinks immer im Auge. Google zum Beispiel bietet dir mit der Search Console unter dem Menüpunkt Links, die Möglichkeit dazu.

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